Kunstausstellung Dresden, moderne Kunst

ART GALLERY
LEBEN MIT KUNST

"Werkschau" von Florian Fausch

Ausstellung von Februar bis August 2017

  • 1999 – 2000 | Schule für Gestaltung Zürich

  • 2001 – 2008 | Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Siegfried Anzinger

  • 2007 | Meisterschüler- Auszeichnung bei Prof. Siegfried Anzinger

  • 2008 | Akademiebrief der Kunstakademie Düsseldorf
     

Auf einem schmalen Grat zwischen Abstraktion und Figuration bewegt sich die Malerei des Düsseldorfer Malers Florian Fausch. Er, der während seines Studiums noch gegenständliche Landschaftsbilder malte, löste im Verlauf seiner künstlerischen Entwicklung die Wiedererkennbarkeit seiner Themen mehr und mehr auf, ohne sie allerdings je ganz zu negieren. Als Idee verweilt sie – auf ganz konkrete Weise – hinter den Bildern. Bleibt als ein Hauch in ihnen stehen, doch ist niemals so verführerisch nah, dass der Blick des Betrachters sich in der Sicherheit ihrer Erkennbarkeit und Erklärbarkeit wiegen könnte. Am Anfang eines jeden Bildes steht das konkrete Gerüst in Form einer Fotografie, sei es aus dem Fundus des Künstlers, dem Internet, aus einer Illustrierten, einem Computerspiel oder ähnlichem. Als ein Mensch, der wie selbstverständlich mit den neuen Medien aufgewachsen ist, bedient sich Florian Fausch bei der Motivsuche der allgegenwärtigen Bilderflut. Zeichnend kombiniert er die Anregungen aus der Welt der Print- und Internetmedien mit seinen eigenen Ideen. Die Zeichnungen fungieren Fausch als eine Form und Möglichkeit, Gedanken zu formulieren und festzuhalten. Zu diesem Zeitpunkt und noch intensiver während des Malprozesses lässt er den Gedanken und Motiven freien Lauf, lässt zu und forciert überdies, dass sie sich verselbständigen. Betrachtet man die Bilder aus einer gewissen Distanz heraus, entdeckt man in ihnen fast so etwas wie eine gemalte Collage oder eine collagierte Bildererzählung, die uns Realität in ihrer Vielfältigkeit widerspiegelt. Immer aber spielt die entstandene Bildwelt mehr mit der Erinnerung an die Realität als mit der Realität selbst. Text: Sigrid Blomen-Radermacher

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